Wie wir für einen großen deutschen Automobilhersteller interaktive Point-of-Sale-Apps entwickelt haben — global auf Touchscreens in Autohäusern ausgespielt, damit Käufer die Funktionen der Fahrzeuge spielerisch erleben.
Im Autohaus entscheidet Emotion. Aber wie erlebt ein Interessent ein Fahrwerkskonzept, ein Bremssystem oder ein Designdetail, wenn das Fahrzeug still im Showroom steht? Broschüren erklären statisch, Verkäufer können nicht jedes Feature vorführen — das Besondere bleibt abstrakt.
Die Innovationen, die den Aufpreis rechtfertigen, stecken unter dem Blech. Ohne Probefahrt bleiben sie Behauptung — kein Erlebnis.
Kein Verkäufer kennt jedes Detail jeder Modellreihe. Die Qualität der Produktvermittlung hängt am Personal — und schwankt von Autohaus zu Autohaus.
Hunderte Standorte, viele Sprachen, laufende Modellwechsel: Wer für jede Änderung eine neue App-Version verteilen muss, verliert das Rennen gegen den Modellzyklus.
Showroom-Hardware läuft täglich viele Stunden ohne Betreuung. Was dort steht, muss von selbst laufen, von selbst einladen — und jede Berührung aushalten.
Vollbild, großzügige Touch-Flächen, Video als Bühne. Ein Aufmerksamkeits-Loop lädt im Vorbeigehen ein; ab der ersten Berührung führt die App ohne Anleitung durchs Produkt.
Konzept als Film, Modellvarianten, Design-Bildstrecken, Technologie in Aktion, Videobereich — wiederverwendbare Kapitel. Ein neues Modell ist eine neue Befüllung, kein neues Projekt.
Kapitelmarken leuchten synchron zur Video-Timeline auf — antippbar, mit Erklärung genau in dem Moment, in dem das Feature im Bild ist. Probieren Sie es unten aus.
Texte, Bilder, Videos, Kapitelstrukturen kommen aus einem Digital-Signage-CMS und werden zentral an die Screens weltweit ausgespielt — Updates ohne App-Release, ohne Vor-Ort-Termin.
Themes kapseln Typografie, Farbwelt und Bildsprache je Markenlinie. Dieselbe App trägt Sport- wie Kernmodelle — neue Linien docken als Theme an, der Kern bleibt getestet.
Während der Erklärfilm läuft, erscheint die passende Information genau im richtigen Moment — wie hier zum Antrieb.
Schematische Demo des Interaktionsprinzips — im Showroom läuft an dieser Stelle der Produktfilm des Fahrzeugs.
Unser Ansatz trennt, was sich unterschiedlich schnell ändert: Der Erlebnis-Kern — Navigation, Interaktionsmuster, Video-Engine, Cuepoint-Logik — ist Software, einmal gebaut und überall im Einsatz. Alles, was sich laufend ändert — Modelle, Märkte, Sprachen, Kampagnen — ist Content im CMS.
Jeder Standort erzählt das Produkt in derselben Qualität — der Interessent erkundet selbst, der Verkäufer steigt dort ein, wo das Interesse schon geweckt ist.
Funktionen, die im stehenden Fahrzeug unsichtbar sind, zeigen sich in Aktion — antippbar, im richtigen Moment erklärt, so lange und so oft der Interessent will.
Modellpflege, neue Märkte, neue Kampagnen: ein Update im CMS, weltweit live — die App selbst bleibt unangetastet.
Eine getestete Codebasis trägt alle Modellreihen und Submarken — jede mit eigenem Auftritt, keine mit eigenem Wartungsrisiko.
Die Apps liefen weltweit auf Touchscreens in Autohäusern der Marke — als spielerischer Einstieg ins Produkt, der Interessenten selbständig erkunden lässt, was das Fahrzeug kann. Neue Modelle und Märkte kamen per Content-Ausspielung dazu, neue Markenlinien per Theme.
Codebasis für alle Modellreihen, Submarken und Märkte — aus einem Stück Software wurde ein wiederverwendbares Format für den Point of Sale.
Wir entwickeln interaktive Anwendungen für den Einsatz dort, wo niemand daneben steht und hilft — touch-first, content-getrieben, robust im unbeaufsichtigten Betrieb. Von der Interaktionsmechanik über die Content-Architektur bis zur globalen Ausspielung.
Wenn Ihr Produkt mehr kann, als Ihre Kunden am Point of Sale erleben — sprechen Sie mit uns darüber, wie es anfassbar wird.
Gespräch anfragenMK Zwei Digital GmbH · info@mk-zwei.com